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Crystal Plaster Doppelblind Test
Vörå R&D, Vörå, Finland.
Luleå University of Technology, Department of Civil, Environmental and Natural Resources Engineering, Architecture and Water.ORCID iD: 0000-0001-7144-9778
Number of Authors: 22016 (German)Report (Other academic)Alternative title
Crystal Plaster Double-Blind Test (English)
Abstract [de]

Es wurden 93 Patienten mit chronischen Schmerzen an der Wirbelsäule rekrutiert, um den Schmerz lindernden Effekt von „Crystal Plaster“ zu verifizieren. „Crystal Plaster“ ist ein Pflaster aus gebräuchlichen Materialien, welches auf der Hautseite zentral ein punktförmiges Kissen aus Klebstoff mit Einbettung feiner Quarzkristalle trägt.Angaben der Probanden zum Schmerzempfinden wurden als Werte auf einer elfteiligen Visual Analogue Scale (VAS) erfasst. Es wurde durchgehend zwischen Schmerz in Ruhe und bei Bewegung unterschieden, da diese nicht miteinander korrelierten. Auch die Wirkung der Pflaster auf Patienten mit Arthrose und solche mit anderen Formen der rheumatischen Erkrankung wurde getrennt analysiert.o Nach einem Tag Pflaster-Anwendung werden von den Probanden im Mittel etwa 70% der eingangs der Studie angegebenen Schmerzintensität, sowohl für den Ruhe- wie für den Bewegungsschmerz angegeben. Nach drei Monaten Anwendung liegen die VAS Werte einheitlich bei ca. 50% und nach insgesamt sechs Monaten bei Werten nahe 40% der anfänglichen Intensität.o Die Anzahl der Patienten, die eine deutliche Abnahme des Schmerzes angeben, liegt nach eintägiger Anwendung bei etwa 30%. Mit der Dauer der Anwendung nimmt dieser Anteil auf über 55% mit nur geringen Unterschieden beim Ruhe- und beim Bewegungsschmerz zu.o Nur einzelne Probanden gaben während der Pflaster Anwendung eine unerhebliche Zunahme der Schmerzen mit einer Stufe höheren VAS-Werten zu Protokoll.o Nebenwirkungen durch Anbringen und Tragen der „Crystal Plaster“ hatten wegen der Geringfügigkeit keinen Einfluss auf die mehrmonatige Anwendung.o Einen spezifischen Effekt der Kristall-tragenden Pflastern („Crystal Plaster“) im Vergleich zum Pflaster mit Glassphären im Klebstoffkissen (Pure Plaster) erkennt man bei differenzierter Betrachtung: Das „Crystal Plaster“ hat gegenüber dem Kontroll-Pflaster bei nicht-degenerativen Formen mit chronischen Schmerzen an der Wirbelsäule einen signifikant stärkeren Effekt. Zudem ist beim „Crystal Plaster“ eine einheitliche Wirkung auf den Ruhe- und Bewegungsschmerzen der jeweiligen Patienten festzustellen bei eintägiger Anwendung.Zur Langzeitanwendung des „Crystal Plaster“ wurden keine Vergleichsdaten erhoben, aber die Dauer der Wirkung über 6 Monate, noch das Ausmaß der Linderung um 60% des anfänglichen Schmerzes, sowie der deutlichen Wirkung bei 55% der Anwender können nicht als reiner Effekts eines Placebos gewertet werden.Als Erklärung für einen Teil des Schmerz lindernden Effekts des „Crystal Plaster“ wird die generelle Rolle von Pflastern als sehr starke Mediatoren von selbstheilenden Mechanismen erörtert: Dieser sog. „Placebo-Effekt“ ist bei jeder Behandlung beteiligt. Als eine physiologische Erklärung wird die „Gate Control Theory“ zur Kontrolle peripherer Schmerzen diskutiert. Zum ausgeprägten Effekt des „Crystal Plaster“ könnte auch die Gestaltung in Verbindung mit der gezielten Platzierung an den neuralgischen Stellen, die durch erfahrene Osteopathen angeleitet wird, beitragen.

Place, publisher, year, edition, pages
Luleå: Luleå tekniska universitet, 2016. , p. 30
National Category
Water Engineering
Research subject
Water Resources Engineering
Identifiers
URN: urn:nbn:se:ltu:diva-25460Local ID: f4ebf514-15cf-4fa6-918e-fe2c6161d98aOAI: oai:DiVA.org:ltu-25460DiVA, id: diva2:998512
Note

För godkännande; 2016; 20160823 (bon)

Available from: 2016-09-29 Created: 2016-09-29 Last updated: 2017-11-24Bibliographically approved

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File information
File name FULLTEXT01.pdfFile size 774 kBChecksum SHA-512
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Type fulltextMimetype application/pdf

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By author/editor
Nordell, Bo
By organisation
Architecture and Water
Water Engineering

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