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„Künstlerische Forschung“ inder qualitativen empirischen Sozialforschung unter der Perspektivephänomenologischer Methodologie anhand eines Beispiels
University of Education Ludwigsburg, Germany. (Tacit Dimensions of Pedagogy)ORCID iD: 0000-0003-0328-1971
2008 (English)In: Zarte Empirie: Theorie und Praxis einerkünstlerisch-ästhetischen Forschung / [ed] Andreas Brenne, Kassel University Press , 2008, p. 51-64Chapter in book (Refereed)
Abstract [de]

Wissenschaft befindet sich generell in dem Spannungsfeld, auf der einen Seite wissenschaftliche Aussagen über kollektive Erfahrungen zu machen und auf der anderen Seite die Subjektabhängigkeit ihrer Aussagebedingungen nicht hintergehen zu können. Als gangbaren Weg schlägt Wolfgang Welsch vor, die je spezifischen Forschungsbedingungen mit dem Ziel wissenschaftlich zu reflektieren, die eigenen Grenzen auszuloten. Welsch schreibt: „Im Idealfall führt solche Bedingungstransparenz zur Konturierung der Grenzen und Ausschlüsse, die mit dem jeweiligen Bedingungsrahmen verbunden sind“. Ein Forschungsgegenstand kristallisiert sich unter dieser Perspektive durch methodisch angeleitete Grenzziehungen gleichsam invers heraus.

In der Intention, alltägliche und selbst gesetzte Grenzen festzustellen, zum Ausdruck zu bringen und auch planmäßig zu überschreiten, besteht eine grundlegende Korrespondenz zwischen dem wissenschaftlichen und dem künstlerischen Blick auf Wirklichkeit. Von dieser Korrespondenz her soll die Argumentation zu unserem Ansatz „künstlerischer Forschung“ ihren Ausgang nehmen. Des Weiteren stützt sie sich auf Ernst Machs Bestimmung wissenschaftlicher Methoden als „reflektierte Alltagsmethoden“.

Zunächst muss herausgestellt werden, dass es kurzschlüssig wäre, die „künstlerische Forschung“ auf dieselbe Augenhöhe mit anderen wissenschaftlichen Ansätzen zu stellen. Umberto Eco hebelt diesen Anspruch mit dem formalen Argument aus, dass nicht die Kunst, sondern ausschließlich die Wissenschaft der letzthin „autorisierte Bereich der Welterkenntnis“ ist. Die Aufgabe der Kunst sieht er darin, dass sie Komplemente der Wirklichkeit hervorbringt, „autonome Formen, die zu den existierenden hinzukommen und eigene Gesetze und persönliches Leben offenbaren.“

Place, publisher, year, edition, pages
Kassel University Press , 2008. p. 51-64
Keyword [en]
Artistic research, Ethnographic research, phenomenological methodology
National Category
Pedagogy
Research subject
Pedagogics and Educational Sciences
Identifiers
URN: urn:nbn:se:lnu:diva-70364ISBN: 9783899583823 (print)OAI: oai:DiVA.org:lnu-70364DiVA: diva2:1179384
Available from: 2018-02-01 Created: 2018-02-01 Last updated: 2018-02-02Bibliographically approved

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Kraus, Anja
Pedagogy

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